THW-Kiel vs. VFL Bad Schwartau
Kieler Nachrichten vom 20.02.2012
THW beflügelt von mehr als 500 Zuschauern
Kiel. In der Handball-Bundesliga Ost der männlichen A-Jugend bewiesen die „Jung-Zebras“ des THW einmal mehr ihre Klasse. Vor der imponierenden Kulisse von mehr als 500 Zuschauern in der überfüllten Helmut-Wriedt-Halle besiegte der THW den unmittelbaren Tabellennachbarn VfL Bad Schwartau deutlich mit 30:22 (16:8). Mit diesem Sieg verdrängte der THW die Gäste vom vierten Tabellenplatz und ist mit 21:11 Punkten endgültig in der oberen Tabellenhälfte angekommen.
„Das war von meiner Mannschaft die richtige Antwort auf die Hinspielniederlage, in der wir in einer knüppelharten Partie viele verletzte Spieler beklagen mussten. Diesmal überwogen auf beiden Seiten die spielerischen Momente“, kommentierte THW-Trainer Raul Alonso die Leistung seines Teams. Bereits in der ersten Halbzeit spielte der THW souverän, bis sich sichere Torchancen ergaben. Die wurden bis zur 16:8 Halbzeitführung konsequent ausgenutzt.
Hinter einer sicheren Abwehr sorgte Torhüter Oliver Titze dafür, dass Schwartau das Spiel nicht mehr drehen konnte. Rune Dahmke zeigte sich von seiner Handverletzung gut erholt und hatte mit sieben Toren maßgeblichen Anteil am Sieg. Der sich ansonsten nicht mit Kritik an seiner Mannschaft zurückhaltende Alonso war diesmal voll des Lobes: „Diesmal hat alles gestimmt, ich bin stolz auf diese Leistung.“
THW: Titze (1.-60.) – Boldt (4), Schawaller, Christ (2), Dahmke (7/2), Müller (3), Büchler (3), Weller (2), Koslowski, Ranke (4), Ottsen (5), Alldieck.
Quelle: KN vom 20.02.2012 - gb
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© Fotos Rußmann : THW Kiel vs. VFL Bad Schwartau 30:22 |
Kieler Nachrichten vom 17.02.2012
THW sinnt im Landesderby auf Revanche
Kiel. In der Handball-Bundesliga Ost der männlichen AJugend empfangen die „Jung-Zebras“ des THW bereits heute im Landesderby (19.30 Uhr, Wriedt-Halle) den unmittelbaren Tabellennachbarn VfL Bad Schwartau. Die Schwartauer belegen zur Zeit den vierten Tabellenplatz (19:11 Punkte) vor dem punktgleichen THW, sind aber trotz des schlechteren Torverhältnisses (+27) gegenüber dem THW (+76) im Vorteil, da in der Tabelle der direkte Vergleich zählt. Den hatte der THW im Hinspiel mit 25:27 verloren. In der damals knüppelharten Partie konnte der THW in der ersten Halbzeit deutliche Führungen nicht behaupten und beklagte bis zum Spielende mannigfaltige Verletzungen. „Das war eine unschöne Sache, die wir aber jetzt ausgeblendet haben. Wir werden wieder auf eine kompakte und körperlich präsente Mannschaft treffen“, warnt THWTrainer Raul Alonso seine Schützlinge. Für ihn ist es eines von vielen „Endspielen“ um den begehrten vierten Tabellenplatz. Personelle Sorgen gibt es diesmal nicht, auch Rune Dahmke hat seine Verletzung auskuriert und ist wieder einsatzbereit. Alonsos einzige Sorge ist, ob seine Spieler die Doppelbelastung Abitur und Handball ohne Stress aushalten werden. „Es wird auf jeden Fall ein Spiel auf Augenhöhe werden“, hofft Alonso diesmal auf ein besseres Ende für den THW.
Quelle: KN vom 17.02.2012 - gb
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