Großveranstaltungen bleiben bis mindestens 31. August 2020 untersagt – Auswirkungen auf den Handball offen

Großveranstaltungen sollen in Deutschland bis zum 31. August 2020 untersagt bleiben: Diese Maßnahme verkündeten Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder am Mittwochabend. Welche Auswirkungen diese Vereinbarung auf den Handball hat, ist noch offen.

„Großveranstaltungen spielen in der Infektionsdynamik eine große Rolle, deshalb bleiben diese mindestens bis zum 31. August 2020 untersagt“, heißt es in dem Beschluss zu den „Beschränkungen des öffentlichen Lebens zur Eindämmung der COVID19-Epidemie“, welchen die Bundesregierung auf ihrer Website veröffentlichte.

Was genau als Großveranstaltung gilt bzw. welche Auflagen es für Veranstaltungen geben wird, geht aus dem heute veröffentlichten Beschluss nicht konkreter hervor. Grundsätzlich ist die Umsetzung der Vereinbarung Ländersache. Welche Auswirkungen die Untersagung von Großveranstaltungen auf den Handball haben wird, ist daher noch offen. Die HBL und der DHB müssen sich für die 1. und 2. Handball-Bundesliga der Männer sowie die 3. Liga und Jugendbundesliga zwischen Absage und Geisterspielen entscheiden; die Handball-Bundesliga der Frauen wurde bereits im März beendet.

Team Öffentlichkeitsarbeit