Handball bei den Olympischen Spielen

Handball ist nach Fußball die beliebteste Sportart in Europa. Wir möchten uns einmal mit der Frage beschäftigen, warum dies der Fall ist. Aus diesem Grund haben wir für Euch einige witzige Fakten rund um das Thema Handball zusammengetragen.

Heute beschäftigen wir uns mit dem Thema Handball bei den Olympischen Spielen an. 1936 tauchte Feldhandball zum ersten Mal als olympische Disziplin auf. Die deutsche Mannschaft konnte sich in diesem Jahr deutlich von der Konkurrenz absetzen und die Goldmedaille gewinnen.Der erste Versuch Handball dauerhaft, als Sportart aufzunehmen scheiterte 1949 in der Sitzung des IOC (Internationales Olympisches Komitee). Der entscheidende Faktor war hierbei, dass Hallenhandball immer beliebter wurde und vier Länder (unter anderem Deutschland) gegen die Aufnahme des Feldhandballs gestimmt haben. 1952 fand in Helsinki ein Testspiel statt. Dieses markiert das Ende des Feldhandballs im olympischen Rahmen.

20 Jahre später wurde Handball dauerhaft olympisch. 1972 konnte sich das Team aus Jugoslawien durchsetzen und gewann die erste olympische Goldmedaille im Handball. Die deutschen Herren konnten sich seitdem nur ein einziges Mal über die Goldmedaille freuen. Dieser Sieg gelang der ehemaligen DDR während der Olympischen Spiele in Moskau. 1984 und 2004 konnten sich die Mannschaften jeweils über Silbermedaillen freuen. Auch die Leistung während der letzten Spiele in Rio wurde belohnt. Das Männer Team des DHB konnte sich über eine Bronzemedaille freuen. Bisher scheiterte das deutsche Team nur einmal an der Qualifikation für die Spiele. Dies war 2012 in London. 

Frauenhandball wurde einen Zyklus später olympisch. 1976 sicherte sich in Montréal das Team aus Jugoslawien das erste Gold. Bei den Frauen sieht die Bilanz etwas weniger erfolgreich aus. Eine Silber- und eine Bronzemedaille (1976 und 1980) sind bisher die einzigen Erfolge, der Frauenmannschaften.