Inklusion im Sport: Die Schleswiger Werkstätten zu Besuch beim THW Kiel

Am Montag, den 09.12 kamen einige Sportler aus den Schleswiger Werkstätten zu besuch, um mit der U13 und der U15 zwei Stunden miteinander zu trainieren. Durch die neue Situation waren zu Beginn der Einheit die Spieler noch unter sich, doch schon nach einer kurze Einführung und Warmup-Spielen wurde die Barriere zwischen den Sportlern schnell gebrochen.

Nach einer kleinen Trinkpause ging es dann schon weiter mit Handball, jedoch unter anderen Regeln. Zwei Spieler mussten sich zusammen an den Beinen festknoten, wodurch Sie deutlich eingeschränkt waren.
Und das war garnicht so leicht. Um so lustiger sah es dafür aus, da die Koordination unter ihnen nicht selten scheiterte und der ein oder andere schnell am Boden lag. Im Anschluss wurde in einer Reflexionsrunde über die verschiedenen Spiele geredet und welche Fähigkeiten dabei gebraucht werden, um mit allen Sportlern das Spiel erfolgreich bestreiten zu können.

Dann war auch schon fast Schluss. Mit einem letzten Wettkampf, in dem alle Sportler wieder unter erschwerten Bedingungen getestet wurden. Das Ziel war nach einem kurzen Sprint, Hütchen auf einer Bank abzuwerfen, dabei hatten die Sportler spezielle Brillen auf, die die Sicht stark einschränkten. Da sie nur selten trafen, mussten viele Strafrunden gelaufen werden. Am Ende kamen nochmal alle zusammen, zu einer kleinen Feedbackrunde, die von beiden Seiten sehr positiv ausfiel und die Einheit zu einem gelungenen Projekt machten.

Als Überraschung gab es für die Sportler der Schleswig Werkstätten noch einige Handbälle, die von den Profis des THWs unterschrieben waren, worüber sie sich sehr freuten.

Vielen Dank an Katja Herber, Katrin Fein und dem Trainerteam der U15, die diese Einheit organisiert und geleitet haben.

Euer Team Öffentlichkeitsarbeit

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