Jungzebras zwischen Jubel und Enttäuschung

Kiel. Die U 19-Zebras des THW Kiel haben auch im zweiten Heimspiel einen Punkt liegen gelassen, kamen gegen die HSG Handball Lemgo über ein 26:26 (12:11) nicht hinaus und bleiben mit 3:3 Punkten aktuell hinter den Erwartungen zurück.

Beide Teams zeigten ein rassiges, temporeiches Jugendbundesligamatch. Die Kieler lebten vor allem von einer funktionierenden Rückraum-Kreis-Achse. Die Rückraumshooter erarbeiteten Räume für den wurfgewaltigen Leon Ciudad Benitez am Kreis, der sich sechsmal in die Torschützenliste eintrug. Aber den Gastgebern gelang es zu keinem Zeitpunkt, sich sicher abzusetzen. Die THW-Abwehr fand sich nur schwer und bekam vor allem Lemgos Christian Herz (zehn Tore) nicht in den Griff. So stand die Partie zum Schluss auf Messers Schneide: Mit 21:19 führte der THW in der 50. Minute, in der 55. Minute lag Lemgo mit 23:21 vorn. Die Kieler glichen wieder aus (25:25, 59.) und hatten bei einem Tor Rückstand den letzten Angriff des Spiels. Bei 59:39 auf der Uhr zog Trainer „Pitti“ Petersen das Time-Out. Den umjubelten Treffer zum 26:26 erzielte Ciudad Benitez. „Eigentlich haben wir einen Punkt verloren, aber in den letzten fünf Minuten haben wir den Punkt letztlich gewonnen“, resümierte Coach Petersen. akü

THW U 19: Saggau, Alberti – v.Starck 3, Klepp 3, Gebelein 3, Moussa 4, Schmidt 5, Ciudad-Benitez 6, Gildner 2, Suhr, Pedack, Ankermann, Schneider, Gnadt.