Mein BFD-Jahr beim THW Kiel

Moin, ich bin Bahne Bannach und habe in der Saison 2018/2019 einen Bundesfreiwilligendienst beim THW Kiel absolviert. Ich habe mich für ein BFD entschieden, da ich nach dem Abitur noch nicht genau wusste wie es jetzt weitergehen sollte, da traf es sich sehr gut, dass mich Kerstin Bruhnsen-Krug, die ich seit der Saison 2015/2016 einmal die Woche beim E-Jugend Training unterstütze, fragte, ob ich nicht ein FWD beim THW Kiel absolvieren möchte.

Bevor es losging wusste ich allerdings noch nicht so genau was mich erwartet. An den ersten Tagen in den Sommerferien habe ich noch keinen geregelten Ablauf gehabt, sondern ich und mein FWD Kollege Bjarne Duckert haben erstmal Pitti und Christian bei ihrer Arbeit und Terminen begleitet. So konnten wir einmal einen guten Überblick über das Aufgabengebiet eines Kinder- und Jugendtrainers gewinnen. In der zweiten Woche ging mit dem ersten Block der Handball C-Lizenz dann auch direkt das erste Seminar los, bei dem ich die ersten anderen FWDler kennenlernte. Wir erlernten so schon in den ersten Tagen ein praxisorientiertes Handwerkszeug für (Jung-) Trainer, Helfer und Betreuer. 

So richtig los ging es dann während der Schulzeit, wo die AGs an den Schulen und die Trainingsgruppen im THW Kiel e.V. losgingen. Dabei betreute ich zweimal die Woche Handball AGs an der IGS Friedrichsort, einmal die Woche am EBG und am HGG. Zu dem kam dann auch noch zweimal die D2, bei der ich Svanner unterstützte, sowie einmal wöchentlich die E-Jugend, und zweimal die Woche die Ballgewöhnung. Im Büro erledigte ich meistens eher kleinere Aufgaben aus dem THW Kiel e.V. sowie aus dem THW Kiel Leistungshandball, die gerade so angefallen waren. Außerdem habe über das Jahr hinweg unterschiedliche Transportfahrten übernommen.

Highlight des Jahres waren allerdings ganz klar das Einführungs- und Abschlussseminar, bei denen man mit vielen anderen FWDlern aus dem Sport Bereich zusammen, Kurse belegte, die einem bei der Arbeit im Verein weiterhelfen konnten oder gemeinsam neue Sportarten, wie beispielsweise Headis oder Unterwasser-Rugby, ausprobieren konnte und natürlich geile Abende mit den ca. 130 anderen Sport FWDlern gemeinsam im Sport- und Bildungszentrum Malente verbracht hat.

Abschließend kann ich sagen, dass ich die Entscheidung überhaupt nicht bereue und froh bin dieses Jahr absolviert zu haben, da ich viele Menschen mit ähnlichen Interessen kennengelernt habe und wichtige Erfahrungen für die Zukunft sammeln konnte.