Jugendrahmenkonzept
Problem:
Die vielfältigen, natürlichen Bewegungsräume und –Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche existieren heute weitgehend nicht mehr. Die Reduzierung des Sportunterrichts an den Schulen und die Reizüberflutung unserer modernen Mediengesellschaft tun ein Übriges. Die „eigenen vier Wände“ sind oftmals der bevorzugte Spielplatz.
Materielle Güter sind zunehmend wichtiger als z.B. soziale Werte. Die Kinder und Jugendlichen orientieren sich häufig an Äußerlichkeiten und sind oft nicht mehr bereit, Verpflichtungen und Verantwortung zu übernehmen.
Der Druck auf unsere Jugendlichen wächst in allen Bereichen, das Elternhaus kann dem nicht immer Stand halten bzw. alleine für einen Ausgleich sorgen. Hier setzen wir den Hebel an, ohne dass wir den (verlagerten) Erwartungsdruck an unsere Trainer negieren. Wir versuchen, im Team der Handballabteilung darauf ein angemessenes Angebot zu gestalten:
Ziele/Lösungsansätze:
Wir wollen Kinder und Jugendliche dazu befähigen, Handball-Sport als Ausdruck der Freude an der eigenen Körperlichkeit zu begreifen.
Wir wollen daneben menschliche und gesellschaftliche Grundlagen vermitteln und so mündige, verantwortliche junge Menschen in der Gemeinschaft der Handballabteilung des Vereins entwickeln.
Das Training unserer Kinder und Jugendlichen steht im Mittelpunkt unseres Angebotes.
In (mehr oder minder wettkampfbetonten) Saisonspielen erhalten wir eine Rückmeldung sowohl über die Qualität des bis dahin angebotenen Trainings, als auch über die Notwendigkeiten des zukünftigen.
Das Training über längere Zeiträume soll mehr sein, als ein nur kurzfristiges Reagieren auf erkannte Schwächen.
Sport lebt (auch) von Erfolgserlebnissen, Erfolg heißt dabei für uns:
mit den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten das Bestmögliche zu erreichen,
sich nicht nur am Tabellenplatz zu messen,
mittel- bis langfristig Ziele zu erreichen,
gesamtheitlich spielfähige Handballer zu entwickeln.
Strategie:
Wir orientieren uns an der DHB-Rahmenkonzeption (Vorschau) für das Nachwuchstraining und setzen diese in einem eigenen Plan um.
Eckpfeiler hierfür sind: Trainingsprinzipien (pädagogisch und methodisch) und Spielfähigkeit (Taktik, Technik und Koordination)
Zitat Heiner Brand:
„Im Rahmen der langfristigen Spielerausbildung müssen wir vor allem die gesamte Persönlichkeitsentwicklung unserer Nachwuchstalente im Rahmen von Training, Spiel, Betreuung und Förderung im Blickfeld haben. Denn nur Spielerpersönlichkeiten, die auf dem Spielfeld Verantwortung übernehmen können, sind es, die eine Mannschaft in kritischen Spielphasen auf die Erfolgsstraße bringen können.“
| Disclaimer | Impressum| |

