U 19-Zebras wollen wieder in Play-Offs

Kiel. Die U 19-Zebras des THW Kiel gehen ab Sonntag (15 Uhr, Helmut-Wriedt-Halle) wieder in der A-Jugend-Bundesliga Nord auf Torejagd und wollen dieses Jahr wieder ein gewichtiges Wort um die begehrten Play-Off-Plätze mitreden. In der Vorsaison blieb den Jungzebras eine Qualifikation für die Endrunde verwehrt.

Das neuformierte Team dürfte zahlreichen Gegnern in der Vorbereitung Kopfzerbrechen bereiten, denn das Team um Trainer Klaus-Dieter „Pitti“ Petersen und Co-Trainer Christian Sprenger zeigt ein komplett neues Gesicht: Zwölf altersbedingten Abgängen stehen 17 Neuzugänge gegenüber, darunter allerdings eine Handvoll U 19-erfahrener vormaliger U 17-Zebras, die nun in der Pflicht stehen, Verantwortung zu übernehmen und das Team zu führen.

Die Ziele des Trainerteams sind trotz des Neuaufbaus des Teams nicht weniger hoch, die Vorbereitung ließ offenbar hoffen: „Die Neuzugänge haben sich schnell in unser Spielsystem gefunden“, so Petersen, dessen Jungs hart und mit hoher Intensität gearbeitet haben, bei einem Großturnier, den „German International Youth Championship“, vor allem Erfahrungen sammelten und weiter zu einer Einheit zusammenwuchsen. „Wir wollen eines der besten drei Teams in der Staffel Nord werden und souverän in die Meisterrunde einziehen“, sagt Petersen, der sich mit dem Trainerteam nicht scheut, Druck auf das neuformierte, junge Team auszuüben.

Mit dem Match gegen den VfL Bad Schwartau steht zum Auftakt sogleich eines dieser besonders heißen Nord-Derbys auf dem Programm. „Eine tolle Aufgabe zu Beginn, da wird sich gleich zeigen, wie geschlossen das Team auftreten kann“, so Petersen. Und auch in Schwartau ist man heiß auf das Duell: Gegen den THW Kiel muss gleich zu Saisonbeginn alles in die Waagschale geworfen werden, um bestehen zu können, weiß Trainer Mirko Baltic, der als früherer Coach des TSV Altenholz kein fremdes Gesicht in der Kieler Handballszene ist. akü