U19 – 29:40 – Magdeburger Talente erteilen Jungzebras Lehrstunde

MAGDEBURG. Die Überraschung blieb aus: Am 16. Spieltag der A-Jugend Bundesliga kamen die U 19-Zebras beim SC Magdeburg nicht über ein deutliches 29:40 (11:21) hinaus. Die Jungzebras verschliefen den Start, nur 15 Minuten brauchten die Bördeländer, um den Gast beim 14:4 frühzeitig zu düpieren. Der THW verdichtete die Räume im Zentrum und offenbarte Lücken auf den Außenbahnen, die Magdeburg nutzte. Kieler Fahrkarten bestraften die Bördeländer konsquent mit Gegenstößen.

„Wir haben dennoch viel dazugelernt“, konstatierte THW-Coach „Pitti“ Petersen, der überwiegend seine 2000er-Jahrgänge spielen ließ und vor allem im Rückraum bei der Achse Nicklas Benkendorf/Bjarne Duckert eine spielerische Weiterentwicklung sah – allein 14 Tore gingen auf Benkendorfs Konto, auch Jannes Haack am Kreis wusste zu gefallen.

Aber gegen zum Teil drittligaerfahrene SCM-Akteure war angesichts von 32 Fehlwürfen, zwölf technischen Fehlern und lediglich sieben parierten Bällen kein Kraut gewachsen. „Magdeburg hat uns deutlich gemacht, wo die spielerischen Unterschiede liegen“, fasste Petersen nach dem Match zusammen, war aber nicht wirklich enttäuscht: „Uns steht eine harte und intensive Trainingswoche bevor, um am nächsten Wochenende in Hildesheim das knappe Hinspiel-Resultat auszumerzen“, nahm er schon die nächste schwere Aufgabe ins Visier. akü

THW U 19: Lange, Usinger – Stiller 1, Meereis 1, Bruse 2, Witt 3, Haack 4, Duckert 2, Martin 2/2, Benkendorf 14, Schäfer, Liedtke, Groenefeld, Hossu.