U19 – Jungzebras gleich wieder im vollen Galopp

U 19 in Magdeburg gut erholt von erster Niederlage

Sieben Treffer gingen in Magdeburg für den THW auf das Konto von Philipp Wäger. © R.R.

Magdeburg/Kiel. Die U 19 des THW Kiel hat am achten Spieltag der Handball-Bundesliga eindrucksvoll bewiesen, dass die Niederlage im Landesderby gegen die SG Flensburg-Handewitt nur ein Ausrutscher war, und setzte sich beim BSV 93 Magdeburg mit 36:18 (16:9) durch.

Wenn alle mitgereisten Feldspieler sich in die Torschützenliste eintragen, darf man getrost von einer „geschlossenen Mannschaftsleistung“ sprechen. Eine ebensolche lieferten die Kieler im Bördeland ab. Lediglich beim 2:1 (3.) und 3:2 (6.) hatten die Gastgeber hauchdünn die Nase vorn, beide Teams tasteten sich ab, suchten den Schlüssel zum Erfolg. Den fanden allerdings nur die Jungzebras, die mit ihrer Startsieben fortan davongaloppierten und auch im zweiten Anzug eine gute Figur machten. Die THW-Abläufe funktionierten, immer wieder wurden die Rückraum-Kanoniere ins Spiel gebracht. Sieben Treffer steuerte Bjarne Duckert bei, sechsmal ging es erfolgreich über Linkshänder Sven Ehrig. Auf den Außenbahnen nutzten die Zebras die sich bietenden Freiräume konsequent. Magdeburg spielte mit, mehr aber auch nicht. Brenzlig wurde es zu keinem Zeitpunkt mehr, Kiel spielte auf einem anderen Niveau als der Aufsteiger aus Sachsen-Anhalt.

„Die Niederlage gegen Flensburg war so knapp, davon haben die Jungs sich nicht aus der Ruhe bringen lassen und weiter ihr Spiel gespielt. Das zahlt sich aus, daran haben wir fest geglaubt“, so Jugend-Koordinator „Pitti“ Petersen, der das U 19-Match allerdings aus der Heimat verfolgte. akü

THW: Usinger, Lange – Kaminski 1, Schneider 2, Meereis 1, Ehrig 6, Duckert 7, Witt 1, Wäger 7/5, Benkendorf 3, Böhm 3, Born 5.