U19 – Jungzebras halten in Flensburg nicht durch

Flensburg. Den THW U 19–Zebras ist es am fünften Spieltag der A-Jugend-Bundesliga nicht gelungen, die Auswärtshürde bei den Nordrivalen der SG Flensburg–Handewitt zu überspringen. Sie verloren ein intensives und über weite Strecken umkämpftes Match letztlich deutlich mit 24:32 (12:9).

Dabei dominierten die Gäste die Anfangsphase des Matches, hatten einen konkreten Matchplan, der gegen die Flensburger auch aufging. Das schnelle und konzentrierte Kieler Spiel, in dem phasenweise alles gelang, setzte die SG unter Druck. Die Jungzebras galoppierten auf 7:2 (16.) davon und drückten dem Spiel ihren Stempel auf. Auch die Defensive arbeitete konsequent und hatte in Keeper Philip Saggau abermals einen starken Rückhalt.

Aber Flensburg fuchste sich ins Spiel, fand in der Abwehr zunehmend Lösungen gegen die THW-Spielidee und schränkte den Wirkungskreis der Rückraum-Kreis-Achse ein.

Es dauerte nach der Pause nur sieben Minuten, da hatte Flensburg wieder alles auf Null gestellt, dem Kieler Time Out folgte prompt die erste SG–Führung. Fortan waren die Flensburger nicht mehr aufzuhalten, spielten wie im Rausch und schüchterten die Kieler, denen es nicht mehr gelang, ihr Tempospiel aus dem ersten Durchgang aufzuziehen, zusehends ein. Am Ende triumphierten die Hausherren mit 32:24, der THW bleibt weiter mit 3:5 Punkten auf dem sechsten Tabellenrang. „Wir müssen jetzt schnell die Fehler analysieren und am kommenden Wochenende gegen Nettelstedt unseren Heimvorteil ausnutzen“, stellte Coach Klaus-Dieter Petersen kurz und bündig klar, denn es müssen Punkte her. akü

THW U 19: Saggau, Alberti – Ludwig 1, Klepp 1, Schwormstede 2, Gebelein, 3, Moussa 4, Schmidt 7/4, Benitez 3, Gildner 1, Suhr 1, Ankermann 1, v. Starck, Schneider.