U19 – Jungzebras wollen aus Derby-Niederlage lernen

Kiel. Die U 19-Handballer des THW Kiel haben das Nordderby der A-Jugend-Bundesliga Nordost gegen die SG Flensburg-Handewitt mit 25:31 (9:13) verloren. Am Ende stand ein Start-Ziel-Sieg für den Tabellenführer zu Buche, wobei das Resultat am Ende sogar noch schmeichelhaft für die Gastgeber war.

Der THW kam schlecht ins Spiel: Per 5:1-Blitzführung (9.) sorgten die Flensburger schnell für klare Verhältnisse. Aber die Zebras kamen über den Kampf ins Spiel, fanden Gefallen an der hohen, aber durchweg fairen Intensität der Partie. Beim 5:6 (19.) waren sie wieder dran. Es dominierten auf beiden Seiten die Defensivreihen. Wenn die Zebras ihren Kontrahenten in den Positionsangriff zwangen, taten sich die SG-Boys schwer. Dennoch waren es die Kieler, die effektiv mehr ins Spiel investieren mussten und sich zu häufig mit technischen Fehlern selbst um den Lohn brachten. Flensburg hingegen nutzte im Stile eines Spitzenteams jede gegnerische Schwäche aus und setzte die Nadelstiche konsequent, sobald die Zebra-Abwehr nicht in die Sortierung gefunden hatte.

Auch im zweiten Durchgang hatte Flensburg die höhere Schlagzahl, die besseren Ideen und baute seine Führung sukzessive aus. Die Jungzebras arbeiteten sich am Tabellenführer ab und mussten sich zu viele unvorbereitete Würfe nehmen, während auf der Gegenseite nahezu alles klappte. Ab der Zehn-Tore Führung (18:28, 53.) konnten die Gäste ein paar Gänge runterschalten und die Zebras Ergebniskorrektur betreiben.

„Wir sind natürlich nicht happy, werden aber aus dieser Niederlage lernen“, sagte THW-Jugendkoordinator Klaus-Dieter „Pitti“ Petersen nach dem Match, das „das bessere Team gewonnen hat“. akü

THW: Usinger, Hilberik – Kaminski 6, Schmidt 2, Schneider 6/4, Ehrig 2, Haack 1, Duckert 2, Wäger 2, Böhm 4, Meereis, Benkendorf, Gnadt, Born.