U19 – Leichtes Spiel für die U 19 nach der Pause

Jungzebras beenden Saison mit 37:22 gegen Rostock

Kiel. Die U 19 des THW Kiel hat sich mit einem 37:22 (15:12) gegen den HC Empor Rostock aus der A-Jugend-Bundesligasaison 2018/2019 verabschiedet und selbiges im Anschluss mit einem Dutzend Spieler des 2000er-Jahrgangs getan. In der Endabrechnung belegen die Kieler den vierten Tabellenplatz und gehen so mit dem guten Gefühl in die Sommerpause, auf Tuchfühlung mit den Spitzenteams gewesen zu sein. In die Meisterschafts-Playoffs ziehen die SG Flensburg-Handewitt als Meister der Nordost-Staffel und die Füchse Berlin.


Kiels Rechtsaußen Justin Kaminski (re.) lief zu großer Form auf und traf zehnmal gegen Empor. © FOTO: UWE PAESLER

Gegen den Tabellenletzten begannen die Kieler konzentriert, wobei die Gäste bis zum 8:8 (18.) gut mithielten. Nach einer Auszeit ihres ebenfalls scheidenden Coaches Christian Sprenger steigerten sich die Jungzebras aber von Minute zu Minute, vor allem die Mitte/Rückraum-Achse mit den jeweils siebenmal erfolgreichen Sven Ehrig und Jannis-Luca Schneider funktionierte bestens. Noch besser in Erscheinung trat Flügelflitzer Justin Kaminski, der den Ball allein zehnmal im Rostocker Tor unterbrachte.

Die zweite Halbzeit gehörte dann allein den Kielern. Die Rostocker verkürzten noch einmal auf 13:15 (32.), fortan galoppierten die Kieler aber davon. Immer wieder kreierten die Kieler aus Ballgewinnen Gegenstöße und hatten im Endspurt zudem die größeren Kraftreserven. „Starke zweite Hälfte unserer Jungs“, lobte Jugend-Koordinator „Pitti“ Petersen sein Team und freute sich über die schon lange feststehende direkte Qualifikation für die kommende Saison, für die trotz der zahlreichen Abgänge bereits eine Truppe mit großem Potenzial in den Startlöchern steht: „Wir sorgen uns nicht, wir haben eine U 18, die gerade schleswig-holsteinischer Oberligameister geworden ist.“ akü

THW U 19: Björn Lange*, Jesko Usinger* – Justin Kaminski* 10, v. Starck 3/1, Schneider 7/2, Sven Ehrig* 7, Jannes Haack* 2, Bjarne Duckert* 2, Philipp Wäger* 5, Niklas Benkendorf* 1, Jack Born*, Felix Böhm*; (Abgänge mit * gekennzeichnet) weitere Abgänge: Lars Meereis, Nisse Witt.