U19 – Petersen sieht Niederlage nicht als „Beinbruch“

Hildesheim. Die U 19-Handballer des THW Kiel mussten am 17. Spieltag der A-Jugend-Bundesliga Nord eine herbe 21:31 (10:15) Rückspiel-Niederlage gegen Eintracht Hildesheim hinnehmen.

Dabei waren die Ziele der Truppe von Trainer Klaus-Dieter Petersen hoch gesteckt: Nach dem Sieg im Hinspiel wurden die Hildesheimer als schlagbarer Gegner ausgemacht, der spielerische Fortschritt der vergangenen Wochen ließ ebenfalls auf Punkte hoffen. Letztlich gelang es den Kielern in Niedersachsen aber nur 20 Minuten lang, das Spiel offen zu halten. Bedingt durch einige Spielerwechsel kam ein Bruch ins Spiel, von 9:9 (20.) enteilten die Gastgeber bis zur Pause auf 15:10 – ein Rückstand, der uneinholbar bleiben sollte.

Die kompakte Hildesheimer Abwehr mit einem starken Leon Krüger im Tor war für die Kieler schwer zu überwinden. Mit zahlreichen Fehlwürfen „machten sich die Jungs das Leben selbst schwer“, so „Pitti“ Petersen zur überraschenden Niederlage seines Teams, die er aber nicht als „Beinbruch“ ansah: „Jedes Spiel geht wieder bei Null los, wir wollen und werden im Saisonverlauf noch weitere Siege einfahren.“ akü

THW U 19: Lange, Usinger – Schneider 1, Bruse 3/1, Witt 1, Haack 5, Schäfer 2, Martin 3/1, Benkendorf 6, Stiller, Meereis, Durckert, Ehrig, Kaminski.