U19-Zebras freuen sich auf Topspiel

Die Jungzebras Hendrik Meereis (li.) und Jannes Haack (Mitte) wollen gegen Magdeburg genauso energisch zupacken wie in dieser Szene gegen den Oytener Noah Dreyer.

Kiel. Für die U19-Zebras des THW Kiel, aktueller Spitzenreiter (8:0 Punkte) der A-Jugend Bundesliga Nord, steht am heutigen fünften Spieltag (18 Uhr, Wriedt-Halle) der erste richtig schwere Brocken auf dem Plan: Mit dem SC Madgeburg reist der punktgleiche Tabellenzweite zum Spitzenspiel an die Förde.

„Wir freuen uns auf die leistungsstarken Topteams“, so THW-Coach „Pitti“ Petersen, der sein Team vor einer „echten Standortbestimmung“ sieht und eine Bestätigung der bis dato starken Entwicklung im Wettkampfmodus herbeisehnt. Seit jeher wird Nachwuchsarbeit beim SCM groß geschrieben, die Qualität der handballerischen Ausbildung zeigt sich immer wieder in der Entwicklung absoluter Topteams im Nachwuchsbereich. Gegen robust auftretende Bördeländer setzt Petersen einmal mehr auf das Prunkstück, das sich im bisherigen Saisonverlauf herauskristallisierte: Aus einer flexiblen und aktiven Defensive heraus wollen die Kieler das Magdeburger Spiel über erste, zweite und dritte Welle unterbinden. Offensiv ist allerhöchste Konzentration gefordert, um physische Nachteile wettzumachen. „Uns wird alles abverlangt werden“, ahnt Petersen, der für das Spitzenspiel auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann. akü