U23 – Barmbek bremst THW II

Kiel. Mit einer fabelhaften ersten Halbzeit beim 27:11-Kantersieg im Abstiegskracher gegen die SG Bergedorf/VM setzte die HSG Holstein ein Ausrufezeichen im Kampf um den Klassenerhalt der Handball-Oberliga der Frauen. In der bleibt der TSV Altenholz nach dem 23:18 gegen Wilhelmsburg Dritter. Bei den Männer konnte der THW II Drittliga-Absteiger HG Hamburg-Barmbek nicht zu Fall bringen, während Wift gegen den AMTV triumphierte.

THW Kiel II –HG HH-Barmbek 22:25 (11:14)

„Uns fehlten ein paar Zentimeter. Mit der Rückraumwucht der Barmbeker konnten wir nicht mithalten. Trotzdem war es nur Kleinigkeiten, die zu Gunsten eines Teams mit Drittligaqualität entschieden haben“, konstatierte THW-Coach Christian Sprenger nach der Niederlage gegen den Ligaprimus. Der lag nach fünf Minuten mit 4:0 vorne. Sprenger nahm das Time-out und traf die richtigen Worte. Weitere fünf Minuten später hatten die Jungzebras das Spiel mit einem 6:0-Lauf gedreht. Sie zogen auf 10:6 (20.) davon, doch die HG bewahrte Geduld und konterte zur 14:11-Halbzeitführung, weil die Kieler sich allein drei Fehlwürfe vom Siebenmeterstrich leisteten. Die Führung gaben die Hamburger nicht mehr aus der Hand. „Uns fehlte ein Stück weit die Gnadenlosigkeit“, bekannte Sprenger. jpw

THW II: Schröder, Kirschner – Stiller 1, Calvert 5, Gerke 1, Duckert 1, Wäger, Haack, Büchler, Brünger 3, Nielsen 3, Lüdtke 2/1, Glindemann 5, Ehrig 1.