U23 – THW Kiel II – Bad Schwartau II

Wenn wir am Mittwoch so spielen, wird es grausam. Christian Sprenger, Trainer des THW Kiel II

Kiel. Nach dem mühsamen 26:22-Sieg gegen den VfL Bad Schwartau II bleibt der THW Kiel II als Dritter dem Spitzenduo der Handball-Oberliga auf den Fersen. Hingegen verschaffte sich die SG Wift mit einem 22:21-Erfolg beim MTV Herzhorn Luft im Abstiegskampf. Jubeln durfte auch die HolKro-Frauen, die den Dritten SG Todesfelde/Leezen mit 24:23 niederrangen. Der TSV Altenholz kletterte nach dem 34:27-Sieg beim TSV Ellerbek auf Rang sechs.

Männer: THW Kiel II –Bad Schwartau II 26:22 (13:12)

„Das war eine zähe Angelegenheit. Wir haben es spannender gemacht als nötig“, konstatierte THW-Coach Christian Sprenger nach dem mühsamen Pflichtsieg gegen den Tabellenvorletzten. Die Schwartauer verschleppten geschickt das Tempo, die Jungzebras gingen in die Falle. Auch die 12:7-Führung (22.) verlieh den Kielern keine Sicherheit. Bis zur Halbzeit verkürzten die Gäste, weil der THW zu viele freie Würfe vergab, mit ihrem Schlafwagen-Handball auf 12:13. Einzig Keeper Fynn Schröder sorgte mit 14 Paraden dafür, dass das Spiel nach dem 20:20 (48.) nicht zu Gunsten der Gäste kippte. Im Angriff war es das Zusammenspiel der Linkshänder Bevan Calvert und Jan Ole Martin, das letztlich den Ausschlag zu Gunsten des THW gab. „Wenn wir am Mittwoch so spielen, wird es grausam“, prognostiziert Sprenger mit Blick auf das Spiel beim FC St. Pauli am Mittwoch um 20.15 Uhr. jpw

THW Kiel II: Schröder, Kirschner – Calvert 3, Gerke 1, Duckert, Wäger 3, Haack, Büchler, Brünger 4, Martin 8, Lüdtke, Glindemann 6/2, Schneider.