U23 – THW II mit Talent Gisli Kristjansson

Kiel. Der THW Kiel II ist in der Handball-Oberliga der Männer wieder erster Verfolger von Spitzenreiter HG Hamburg-Barmbek. Den Sprung auf Platz zwei hat neben dem eigenen Auswärtssieg bei der HSG Eider Harde auch der knappe 28:27-Erfolg der SG Hamburg-Nord gegen den TSV Hürup möglich gemacht. Die Hamburger sind heute Abend zu Gast in der Helmut-Wriedt-Halle. Verlieren, verboten – heißt es für das Frauen-Team des Tabellenelften HSG Holstein Kiel/Kronshagen. Im letzten Heimspiel des Jahres ist gegen Schlusslicht SG Wilhelmsburg-Hamburg ein Sieg schlichtweg Pflicht.

THW Kiel II – SGHamburg-Nord (heute,20.30 Uhr, Wriedt-Halle)

Der Sieg der Hansestädter (6./14:8 Punkte) ließ aufhorchen: „Er ist die beste Motivation. Wir haben es nicht geschafft, Hürup zu besiegen. Das zeigt auf was für einen Brocken wir am Freitagabend treffen. Es muss vieles zusammenpassen bei uns“, sagt THW-Coach Christian Sprenger. Doch auch die Jungzebras präsentierten sich am letzten Spieltag mit einer ansteigenden Formkurve, vergoldeten den knappen Heimsieg gegen die HSG Schülp/Westerrönfeld mit den Big Points bei der HSG Eider Harde (34:29). „Da haben wir lange das Niveau gehalten. Das müssen wir gegen Hamburg auch. Die haben eine gute Abwehr und einen breiten Kader“, warnt Sprenger. Wieder mit an Bord ist auch der 18-jährige Isi-Youngster Gisli Kristjansson, um Spielpraxis zu sammeln. Bis auf die Langzeitverletzten Leon Bruse und Moritz Schäfer stehen Sprenger alle Akteure zur Verfügung. jpw