U23 – THW II setzt am Kiez auf viel Tempo und Backe

Kiel. Bloß nicht nachlassen! Der THW Kiel II reist mit breiter Brust und der blütenweißen Weste von 14:0 Punkten zum Auswärtsspiel in der Handball-Oberliga der Männer beim FC St. Pauli am Sonnabend um 18 Uhr an der Budapester Straße. Dort wird seit dieser Saison auch mit Backe gespielt.

„Endlich“, atmet THW-Coach Jan-Niklas Richter auf ergänzt: „Früher konnte man auf St. Pauli fast nicht gewinnen. Das heißt aber auch nicht, dass es jetzt ein Selbstläufer wird.“ Der THW-Coach verweist vor allem auf den 24:22-Auswärtssieg der Kiezhandballer beim Drittliga-Absteiger SG Flensburg-Handewitt II. „Da haben sie gezeigt, dass sie eine sehr robuste 6:0-Abwehr stellen können.“ Dieser will Richter erneut mit viel Tempo begegnen: „Wenn wir unser Spiel ans Laufen bekommen, gibt es nicht viele Teams, die uns stoppen können. Wir sind jetzt die Gejagten. Und das sind wir gerne, weil wir dann vieles richtig gemacht haben.“ In Hamburg kann der THW auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Ein Vorteil, schließlich muss St. Pauli erst noch am Reformationstag gegen DHK Flensborg ran. „Vielleicht sind sie danach beflügelt. Kraft wird es aber auf jeden Fall gekostet haben“, sagt Richter.

Im Kampf um den Klassenerhalt befindet sich indes der Suchsdorfer SV in der SH-Liga der Frauen. Am Sonntag um 15 Uhr will der Aufsteiger im Heimspiel gegen den TSV Lindewitt den zweiten Saisonsieg einfahren, um das Polster auf die Abstiegsränge zu vergrößern. „Wir haben alle Spieler an Bord. Es spricht nichts dagegen, dass wir gewinnen. Schließlich ist Lindewitt nicht von der Kategorie des Spitzenreiters Preetzer TSV“, sagt der Suchsdorfer Coach Michael Schwarz. jpw