U23 – THW Kiel II – Aumühle-Wohltorf

Neumünster. Männer-Spitzenreiter SG Wift verteidigte die Tabellenführung am elften Spieltag der Handball-Oberliga durch einen schwer erkämpften Arbeitssieg. Die Zebras des THW II mussten ebenfalls kräftig zittern, um zwei Zähler zu sichern. MöSchö gewann das Aufsteiger-Duell beim Angstgegner, während dem abstiegsgefährdeten Preetzer TSV die Nerven flatterten, statt zu punkten. Altenholz rollt das Frauen-Feld weiter von hinten auf. Lokalrivale Holstein setzte die Erfolgsserie in der achten Partie ohne Niederlage fort.

Wir haben den totalen Chancenwucher betrieben. Das war ein Drecksspiel. Patrick Mielke, Trainer der U23-Zebras

MännerTHW Kiel II – Aumühle-Wohltorf 22:20 (9:8)

„Das müssen wir souveräner lösen“, konstatierte THW-Co-Trainer Patrick Mielke nach dem unnötig knappen 22:20-Sieg gegen den Aufsteiger. Während THW-Keeper Tim Wendt einen Sahnetag erwischte und die 5:1-Abwehr beherzt zugriff, leisteten sich die Jungzebras im Angriff einen gebrauchten Tag. „Wir haben den totalen Chancenwucher betrieben. Das war ein Drecksspiel“, ärgerte sich Mielke weiter. Nach der 9:8-Halbzeitführung deutete zunächst nichts mehr auf einen spannenden Abend in der -Wriedt-Halle hin. Über 14:9 (37.) setzten sich die Kieler auf 20:13 (51.) ab, ehe der Schlendrian Einzug hielt. Aumühle kämpfte sich mit limitierten Mitteln auf 20:21 (59.) heran, ehe Emmanuel Djobokou 45 Sekunden vor der Sirene zum erlösenden 22:20 traf. jpw

THW Kiel II: Wendt, Arndt – P. Stiller 2, Djobokou 1, Olbert 4, Gerke 3, Kadenbach, Witt 1, Thal, Seebeck 6/2, Noack 5.