U23 – Wird THW II auch für Preetz zum Aufbaugegner?

Kiel. Das Derbyfieber in der Handball-Oberliga steigt. Heute Abend um 19.30 Uhr geht es ums Prestige, wenn der THW Kiel II in der Helmut-Wriedt-Halle den vom Abstieg bedrohten Preetzer TSV empfängt. Ihren Höhenflug können die Krabben der HSG Holstein am 18. Spieltag beim akut abstiegsgefährdeten TuS Esingen (So., 15.30 Uhr) fortsetzen.

Jungzebra Simon Seebeck erzielte beim 30:26-Hinspielsieg gegen den Preetzer TSV zehn Tore. © RRußmann

THW Kiel II – Preetzer TSV (heute, 19.30 Uhr)

Bloß nicht wieder Aufbaugegner sein. „Angeschossene Tiere sind sehr gefährlich. Es wird kein Selbstgänger gegen den PTSV“, mahnt THW-Co-Trainer Patrick Mielke zur Vorsicht vor dem Tabellenvorletzten Preetzer TSV, der 2018 noch punktlos ist.. Und die jüngsten Duelle der Kieler mit Teams aus dem Tabellenkeller untermauern Mielkes Warnung. Sowohl für Bad Schwartau II (24:25) als auch für Schülp/Westerrönfeld (23:30) hielten der THW II nach langen Negativserien als unfreiwilliger Aufbaugegner her. „Wir sind heute Abend Favorit. Dieser Rolle wollen wir auch gerecht werden“, fordert Mielke. Die Personaldecke der Gastgeber wird jedoch kurz sein. Neben den Langzeitverletzten Ference Büchler (Fußbruch) und Hannes Glindemann (Schulterentzündung) liegen Bjarne Brunckhorst und Julius Noack mit einem grippalen Infekt flach. Zudem kann THW-Coach Christian Sprenger nicht auf Unterstützung aus dem zeitgleich spielenden U 19-Team zurückgreifen. „Wir müssen wieder zu unser gewohnten Abwehrstärke finden, dann haben wir ein Faustpfand“, kennt Mielke den Erfolgsschlüssel für das Derby. jpw