U23 – Zebras führten zu früh zu hoch

Handball-Oberliga: Barmbek besiegt THW II mit 27:21 – Altenholzer Frauen blamieren sich

Hamburg. Am neunten Spieltag der Handball-Oberliga der Männer stürzte die HG Hamburg-Barmbek den THW Kiel II von der Tabellenspitze. Die SG Wift rehabilitierte sich für eine rekordverdächtige Heimpleite vor Wochenfrist. Während sich das Frauen-Team des TSV Altenholz beim bisher punktlosen Schlusslicht SG Wilhlemsburg Hamburg blamierte, setzte die HSG Holstein Kiel/Kronshagen ihre kleine Erfolgsserie von nunmehr 5:1 Punkten zumindest mit einem Unentschieden fort.

Zebra Hannes Glindemann war bis zur Halbzeit schon sieben Mal erfolgreich. © R.R.

HG HH-Barmbek – THW Kiel II 27:21 (10:13)

„Manchmal ist es nicht gut, wenn man zu früh zu hoch führt“, konstatierte THW-Coach Christian Sprenger nach der Niederlage beim Drittliga-Absteiger. Die Jungzebras begannen ohne jegliche Nervosität, obwohl sie kurzfristig Routinier Lennart Gerke (Grippe) ersetzen mussten. Nach zwölf Minuten führten die Kieler mit 8:2. „Wir haben enorm aufs Tempo gedrückt. Die Wurfqualität war hoch“, freute sich Sprenger. Hannes Glindemann traf bis zur Halbzeit sieben Mal. Der THW II führte beim Meisterschaftsfavoriten beim Gang in die Kabine mit drei Toren. Bis zum 15:14 (38.) hielt die Kieler Führung, doch die technischen Fehler häuften sich, Barmbek hielt das Niveau und zog letztlich zum ungefährdeten Heimsieg vorbei. „Das ist halt Barmbek“, stellte Sprenger fest, fand aber lobende Worte für seine Mannschaft: „Wir haben das über einen langen Zeitraum richtig, richtig gut gemacht.“ jpw

THW Kiel II: Spach, Kirschner – Stiller, Thal, Calvert 4, Duckert 3, Wäger 3, Böhm, Büchler, Brünger, Martin, Nielsen 3, Lüdtke, Glindemann 8/2.