U23 – Zebras machen im Derby weniger Fehler

Mönkeberg. Am 19. Spieltag der Oberliga HH/SH feierten die Handballer des potenziellen Vizemeisters SG Wift ihren 15. Saisonsieg. Pech, dass Top-Favorit und Spitzenreiter HSG Ostsee noch häufiger gewinnt. Im Derby blieb Aufsteiger HSG Mönkeberg-Schönkirchen gegen den THW Kiel II unterm Strich chancenlos. Kreisrivale Preetzer TSV verlor zum sechsten Mal in Serie.

Bei einer Auszeit fordert THW-Coach Christian Sprenger (Mitte) mehr Einsatz von den Zebras. ©Paesler

HSG MöSchö – THW Kiel II 19:25 (13:14)

Fast 200 Zuschauer sahen kein hochklassiges, aber ein umkämpftes Prestigeduell, in dem es 13 Zeitstrafen (6/7) plus Rote Karte für Julius Noack (THW, 52., dritte Hinausstellung) sowie 13 Siebenmeter (6/7) gab. Bis zum Pausenpfiff hielten die Mönkeberger gut mit. Keeper Tim Nohns avancierte zum starken Rückhalt. Morten Dahmke setzte im Angriff Akzente oder traf selbst. Allerdings ließen sich die Kieler nie aus der Ruhe bringen. Torhüter Leon Kirchner, zur Pause für den ebenfalls guten Tim Wendt eingewechselt, kassierte nur sechs Gegentreffer. Unterm Strich machte der kleine THW-Kader weniger Fehler. „Für uns war es sehr wichtig, hier heute zu gewinnen“, sagte THW-Chefcoach Christian Sprenger und schwärmte von einer Herde ohne Schwachstelle. MöSchö-Trainerkollege Hauke Scharff gratulierte fair: „Wir wollten eigentlich länger mithalten als nur 30 Minuten, haben uns trotzdem Mut geholt für die nächste, noch wichtigere Heimpartie am Sonntag gegen den TSV Ellerbek.“ rok

HSG MöSchö: Nohns, Himmelsbach – Jan Ehrig 1, Linus Dahmke 2, Dahlinger, Morten Dahmke 8/5, Bendix Schroedter, Eckert 1, Schulte 1, Künsken, Rieper, Paul Schroedter 4, Thoms 2, Sievers.

THW Kiel II: Wendt, Kirschner – Stiller 2, Kossi Djobokou, Brunckhorst, Gerke 1, Kadenbach 1, Martin 3, Hoffmann 1, Sharnikau, Seebeck 11/7, Brünger, Noack 6.