U23- Zebras sollen im Heimspiel cool bleiben

Kiel. Die Schlusslichter der Handball-Oberligen sind am Sonntag (17 Uhr) zu Gast in Kiel. Bei den Frauen hat die HSG Holstein Kiel/Kronshagen die SG Altona in der Sporthalle Kronshagen zu Gast. Bei den Männern muss Aufsteiger TV Fischbek zum Ligaprimus THW Kiel II in die Helmut-Wriedt-Halle.

„Wir müssen cool bleiben. Die werden uns vorne entnerven wollen und hinten kompromisslos verteidigen “, prognostiziert THW-Coach Jan-Niklas Richter und erwartet kaugummiartig in die Länge gezogene Gäste-Angriffe. Dem soll sein Team mit Geschwindigkeit begegnen: „Wenn wir in einen Temporausch wie in Schülp verfallen, sind wir nicht zu stoppen“, sagt Richter, dem nur Kapitän Philipp Stiller (Urlaub) fehlt. Auch Philipp Wäger (Nasenbeinbruch) kann wieder mitwirken.

Die Krabben haben Oberwasser. Die Siege in der Oberliga gegen TSV Alt Duvenstedt (34:30) und im Pokal-Derby beim TSV Altenholz (27:26) haben das Selbstvertrauen der HSG gestärkt. Doch genau deswegen warnt HSG-Coach Thorsten Möller vor dem Aufsteiger aus Altona: „Unsere Abwehr muss funktionieren. Schnelles Umschalten und wenig Fehler sind die Erfolgsbasis. In dieser Liga kann fast jeder jeden schlagen. Den Schwung der Siege wollen wir jetzt mitnehmen, um uns ins gesicherte Mittelfeld abzusetzen.“ Mit einem Heimsieg könnten die Krabben, bei denen nur die Langzeitverletzte Merith Wagner (Kreuzbandrss) fehlt, ihr Punktekonto (4:6) ausgleichen.

In der SH-Liga der Frauen muss der Aufsteiger Suchsdorfer SV am Sonntag (15 Uhr) zum Spitzenreiter Preetzer TSV in die Blandordhalle. „Wir spielen auswärts beim Meisterschaftsfavoriten, der bisher alles gewonnen hat, da erwartet keiner etwas von uns. Wir können dort ganz entspannt auftreten“, sagt SSV-Coach Michael Schwarz, dem alle Spielerinnen zur Verfügung stehen werden. jpw