U23 – Zebras wollen neue Serie starten

THW-II-Coach Richter warnt vor seinem Ex-Klub Weddingstedt

KIEL. Die Jungzebras wollen zurück in die Erfolgsspur. Nach der unnötigen 20:24- Heimpleite gegen den TSV Hürup darf sich der THW Kiel II in der Handball-Oberliga der Männer im Meisterrennen keine Ausrutscher mehr erlauben. Am Sonntag um 16 Uhr gastieren die Kieler beim um den Klassenerhalt kämpfenden TSV Weddingstedt.

Unseren Plan müssen wir wieder über 60 Minuten durchziehen. Nur 50 Minuten reichen oftmals nicht. Jan-Niklas Richter, Trainer des THW Kiel II

Für THW-Coach Jan-Niklas Richter ist es die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte, Geschenke will er indes nicht verteilen: „Ich habe dort tolle drei Jahre verbracht. Aber wir müssen jetzt wieder eine Siegesserie starten, um bis zum Saisonende ein Wörtchen um die Meisterschaft mitsprechen zu können.“ Ausschlaggebend wird die Wurfquote der Jungzebrassein: „Gegen Hürup haben wir erneut leichtfertig zu viele freie Würfe liegen gelassen. Das hat uns in dieser Saisonbereits zweimal das Genick gebrochen. Unseren Planmüssen wir wieder über 60 Minutendurchziehen. Nur 50 Minuten reichen oftmals nicht“, fordert Richter, den unter der Woche eine hartnäckige Nasennebenhöhlenentzündung plagte.

Das Hinspiel gegen die Westküsten-Handballer gewann der THW deutlich mit 29:17, doch Richter warnt inständig:„Zu Hause ist Weddingstedt eine andere Mannschaft. Die kommen über den bedingungslosen Kampf. Sind die zehn Minuten vor dem Ende auf Augenhöhe mit dem Gast, gewinnen sie die Spiele.“ Bis auf Linksaußen Jannes Brünger (Fußverletzung) kann Richter auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Erneut wird A-Junior Noah Moussa, der gegen Hürup zweimal traf, zum Team gehören.