Vorstellung der neuen Freiwilligendienstler

Moin, mein Name ist Felix Höppner, ich bin 18 Jahre alt und stamme aus Oldenburg in Holstein. Zusammen mit Enno Besmehn absolviere ich nun seit dem 01.08. einen Freiwilligendienst beim THW Kiel.

 Als das Ende meiner Schullaufbahn so langsam aber sicher zum Greifen nahe war und mich meine Lehrer oder Mitschüler fragten, was ich für die nächsten Jahre geplant habe, antwortete ich meist mit „Keine Ahnung.“. Da ein Jahr entspannen und vielleicht auch ein Auslandsjahr in Australien, was viele meiner Freunde bereits absolviert haben, für mich nicht in Frage kamen, wurde es nun auch Zeit, herauszufinden, was mich langfristig interessiert und glücklich macht. Nach nur kurzer Bedenkzeit war die Antwort auf diese Frage allerdings schnell beantwortet – natürlich ist es Sport. Da ich jedoch erst einmal etwas Abstand von der Schule und dem ständigen Lernen vor Klausuren gewinnen wollte, habe ich mich relativ früh dazu entschieden, vorerst kein Studium aufzunehmen.

Als meine Mutter dann eines Morgens im Internet einen Artikel über Freiwilligendienste im Bereich Sport las und mir das natürlich sofort berichtete, machte ich mich direkt auf die Suche, welche der großen Sportvereine in Schleswig-Holstein und Hamburg denn Jugendlichen in meinem Alter eine solche Möglichkeit bieten. Direkt der erste Verein, auf den ich dabei gestoßen bin, war der THW Kiel. Als jahrelanger Handballer und THW-Fan, brauchte ich nicht lange nachdenken, ehe ich meine Bewerbung an den Verein schickte. Glücklicherweise wurde ich zeitnah zu einem Gespräch mit meinem jetzigen Chef Klaus-Dieter “Pitti“ Petersen und Christian Sprenger eingeladen, wobei die anfängliche Nervosität sich nach einigen lockeren Sprüchen der beiden schnell legte. Nach diesem Tag war ich sofort überzeugt und die Frage,  ob ich mein Glück auch noch bei anderen Vereinen versuchen sollte, stellte sich für mich nicht mehr. So erhielt ich zu meinem Glück recht schnell eine Zusage und der Druck, meine Eltern von einem ordentlichen Plan nach der Schule zu überzeugen, war verflogen. Doch entscheidend ist, dass ich nun  ein Jahr lang die Möglichkeit habe, meinen Interessen nachzugehen und weitere Jugendliche für den Sport zu begeistern.

So konnte ich vor kurzer Zeit, als ich dann mein Abiturzeugnis in der Hand halten durfte und mich abermals meine Lehrer nach meinen Plänen nun nach der Schule fragten, mit Stolz antworten, dass ich für ein Jahr einen Freiwilligendienst beim THW Kiel absolvieren werde.