Wer zieht ins Finale der Deutschen Meisterschaft ein? Die große Halbfinal-Vorschau der B-Jugend

In der Deutschen Meisterschaft der B-Jugend steht das Halbfinale an. Der SC Magdeburg kämpft mit der MT Melsungen um den Einzug ins Endspiel (Hinspiel: 25. Mai, 16:00 Uhr – Rückspiel: 01. Juni, 16:00 Uhr), der SC DHfK Leipzig misst sich mit dem THW Kiel (Hinspiel: 25. Mai, 16:00 Uhr – Rückspiel: 01. Juni, 17:00 Uhr). Die Leipziger Spieler Franz Häcker und Niklas Heitkamp, der Melsunger Keeper Jannik Büde sowie SCM-Trainer Julian Bauer ziehen eine Bilanz des Viertelfinals und blicken auf das Semifinale voraus. Aus Kiel stellten sich Trainer Tobias Bentlage und Nachwuchskoordinator Klaus-Dieter Petersen den Fragen ..

Wie fällt eure – spielerische – Bilanz zu den beiden Viertelfinal-Partien aus? 

Franz Häcker und Niklas Heitkamp (Mannschaftskapitäne SC DHFK Leipzig):
Im Hinspiel haben wir insgesamt eine sehr gute Teamleistung gezeigt. Wir konnten die Dinge, die wir uns im Angriff und Abwehr vorgenommen haben, sehr gut umsetzen. Das Rückspiel lief nicht ganz so, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir wollte einige Dinge aus dem Hinspiel noch verbessern, was uns leider nicht gelungen ist. Aber das wichtigste ist, dass wir das Halbfinale erreicht haben. 

Julian Bauer (Trainer SC Magdeburg):
Im Hinspiel in Berlin haben wir unser bestes Saisonspiel abgeliefert. Wir haben eine überragende Abwehr, insbesondere in der zweiten Halbzeit, inklusive starker Torhüterleistung gestellt. Daraus kamen wir sehr gut in unser Tempospiel. Auch im Positionsangriff haben wir stets gute Lösungen gegen die kompakte Abwehr der Berliner gefunden. In der Anfangsphase war lediglich unsere Chancenverwertung ausbaufähig. Im Rückspiel dagegen hatten wir große Probleme im Tempospiel und im Positionsangriff. Wir konnten uns aber dennoch auf unsere Abwehr verlassen.

Jannik Büde (Torhüter MT Melsungen):
Wir sind sehr froh, dass wir das Halbfinale erreicht haben, aber in den beiden Begegnungen gegen Gummersbach sind wir weit unter unseren spielerischen Möglichkeiten geblieben. Nur in der Anfangsphase des Rückspiels haben wir nahe am Optimum gespielt. 

Tobias Bentlage (Trainer THW Kiel):
Meine Mannschaft hat über große Strecken den taktischen Plan gegen die unorthodoxe und leidenschaftliche Abwehr von Münster eingehalten. Dazu haben wir in schwierigen Momenten oft den Kopf behalten und auch unter großem Druck noch spielerische Lösungen gefunden. Unsere Abwehrleistung war in den jeweiligen ersten Hälften überragend.  

Klaus-Dieter Petersen (Nachwuchskoordinator THW Kiel): 
In den beiden Wochen zwischen den Partien hat sich das Team nochmals weiterentwickelt und wurde von den Trainern Tobias und Hendrik gut auf das zweite Spiel eingestellt. Gerade in der ersten Halbzeit hat man gesehen, dass wir uns auf die Abwehr des Gegners besser eingestellt hatten als im Hinspiel. Spielerisch konnten wir so leichtere Toren erzielen und das Spiel von dem Anpfiff an gestalten

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